„mehr druck“ am Weg zur „Grünen Druckerei“

- Druckerei Paul Gerin setzt mit FSC/PEFC Zertifizierung weitere Maßnahmen für ökologische und soziale Nachhaltigkeit
- Druckerei Paul Gerin ist Leitbetrieb

Die Druckerei Paul Gerin, mit rund 60 Prozent Marktanteil Österreichs führendes Plakatdruckunternehmen sowie das führende österreichische Offsetdruckunternehmen, setzt mit der Zertifizierung nach FSC/PEFC, die Ende Oktober erfolgt, einen weiteren Schritt zur ökologisch nachhaltigen Druckproduktion.
Holz und Papier mit dem FSC-Gütesiegel stammen aus sozial- und umweltverträglicher Waldwirtschaft. Papiere, die unter Einsatz von mindestens - bezogen auf das Volumen - 70 Prozent Zellstoff aus FSC zertifiziertem Holz bzw. Wald hergestellt wurden, können mit einem entsprechenden FSC-Siegel ausgezeichnet werden.'
Der PEFC-Prozess wurde im August 1998 von skandinavischen, französischen, österreichischen und deutschen Waldbesitzern zusammen mit Vertretern der Holzwirtschaft initiiert. Ziel von PEFC - Program for the Endorsement of Forest Certification Schemes - ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards.
„Der Erhalt der Umwelt und die Schonung der Ressourcen sind der Druckerei Paul Gerin ein großes Anliegen. Daher haben wir beschlossen, uns um die Zertifizierung nach FSC/PEFC zu bemühen“, so Ing. Michael Braun, Geschäftsführer der Druckerei Paul Gerin, „Papiere mit dem FSC/PEFC-Zertifikat stammen aus umweltverträglich bewirtschafteten Wäldern. Gleichzeitig stellt des Zertifikat sicher, dass Mitarbeiter der Holz-verarbeitenden Betriebe unter fairen Arbeitsbedingungen zu gerechten Löhnen beschäftigt sind.“
Bei der FSC-Zertifizierung unterliegt die komplette Produktionskette vom Waldbesitzer und dem Holz-verarbeitenden Unternehmen über den Papierhersteller, den Papierhändler bzw. -lieferanten bis hin zur Druckerei den Zertifizierungebstimmungen.
In der Druckerei Paul Gerin werden Produkte mit dem FSC/PEFC-Zertifkat bereits beim Wareneingang dokumentiert und entsprechend gekennzeichnet. Auf jedem einzelnen Produkt, das auf FSC/PEFC-zertifizierten Papieren gedruckt wird, muss gemeinsam mit dem Logo eine eindeutig zuordenbare Projektnummer aufgedruckt sein, die den Produktionsablauf und eingesetzte Materialien transparent macht.
Die Zertifizierung nach FSC/PEFC ist ein weiterer Schritt zum Ziel „Grüne Druckerei“. Die Druckerei Paul Gerin produziert bereits seit 2009 Plakate ausschließlich auf CO2-neutralem und umweltschonend im Recycling-Verfahren hergestellten Plakatpapier von Lenzing Papier und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz. Im Mai 2009 wurde die Druckerei Paul Gerin nach Prüfung der eingereichten Unterlagen und positivem Gutachten mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert, das vom Lebensministerium verliehen wird. Die Zertifizierung gilt für die komplette Produktpalette des Unternehmens.

„mehr druck“ für soziale Nachhaltigkeit

Dass die Bemühungen um soziale Nachhaltigkeit nicht nur ein Lippenbekenntnis sind, beweist das Bemühen der Geschäftsleitung der Druckerei Paul Gerin um die Gesundheit der eigenen MitarbeiterInnen und stellt einmal jährlich ein Ärzteteam für Gesundenuntersuchung bzw. Gesundheits-Vorsorge zur Verfügung. Die Untersuchungen werden im Unternehmen vorgenommen. „Gesunde MitarbeiterInnen sind unser größtes Potential“, so Ing. Michael Braun, „gleichzeitig wollen wir mit der Möglichkeit zur Vorsorge-Untersuchung unseren MitarbeiterInnen auch aufzeigen, daß Gesundheit ein wertvolles Gut ist, mit dem man nicht leichtfertig umgehen sollte.“

„mehr Druck“ als Leitbetrieb

Die Druckerei Paul Gerin ist seit kurzem Mitglied des Netzwerks „Leitbetriebe Austria“. Ziel der branchenübergreifenden Plattform „Leitbetriebe Austria“, die seit mehr als zehn Jahren besteht, ist es, die Leistungen der österreichischen Wirtschaft - auch der Bevölkerung - zu präsentieren. Die Netzwerkveranstaltungen intensivieren den Kontakt der Leitbetreibe bzw. deren Verantwortlichen, dienen dem Erfahrungsaustausch unter den Unternehmen und fördern das Entstehen von Kooperationen und Synergien. Mit dem „Campus Leitbetriebe Austria“ bietet die Plattform zudem Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Geschäftsführende und Mitarbeiter von Unternehmen.
Präsentiert werden die Unternehmen aus derzeit rund 460 Branchen auf der Internet-Plattform www.leitbetriebe.at, die pro Monat bis zu 100.000 Zugriffe vorweist. Auch die Druckerei Paul Gerin präsentiert in diesem einzigartigen Umfeld mit einem Unternehmensprofil sämtliche Produkte und Dienstleistungen sowie die zahlreichen Auszeichnungen. „Für die Druckerei Paul Gerin ist das Netzwerk 'Leitbetriebe Austria' eine hervorragende Gelegenheit, das Unternehmen und seine Produkte anderen führenden Betrieben aus den unterschiedlichsten Branchen vorzustellen“, so Geschäftsführer Ing. Michael Braun, „der Erfahrungsaustausch und das Knüpfen neuer Kontakte auf hohem Niveau ermöglichen uns auch den Aufbau von Kooperationen. Die zahlreichen Veranstaltungen bieten uns spannende Einblicke in führende Betriebe in Niederösterreich bzw. im gesamten Bundesgebiet.“

Noch „mehr druck“ im Qualitätsmanagement

Im September des Vorjahres wurde die Druckerei Paul Gerin nach einem zweitägigen Audit für die internen Abläufe und das hervorragende Qualitätsmanagement sowie die Qualitätspolitik gemäß ISO 9001:2008 zertifziert. Nun, ein Jahr später, hat Österreichs führendes Offsetdruckunternehmen das eintägige Überwachungsaudit mit Auszeichnung geschafft. „Die ISO-Zertifizierung hat auch unsere Erwartungen weit übertroffen. Durch die konsequente Zusammenarbeit unserer beiden Qualitätsmanagement-Beauftragten (QMB) Karina Pech und Herbert Eidelpes mit allen MitarbeiterInnen des Unternehmens wurden die definierten internen Kennzahlen bei weitem erfüllt. Die Prozesse wurden im ersten Jahr nach der Zertifizierung definierter, strukturierter, transparenter und nachvollziehbarer gemacht“, so Ing. Michael Braun.
Im Herbst des nächsten Jahres erfolgt in einem dreitägigen Prozeß die Re-Zertifizierung nach ISO 9001:2008. In der Zwischenzeit werden in einem internen Audit durch die QMB's Karina Pech und Herbert Eidelpes die einzelnen Arbeitsschritte und Arbeitsabläufe sowie die Einhaltung der für die einzelnen Abteilungen definierten Kennzahlen überprüft. Veränderungen oder notwendige Nachjustierungen werden in der Unternehmens-internen Norm bzw. Dokumentation festgehalten.